Kinesiotapes / „Taping“


Beim so genannten „Tapen“ der Kinesiotapes werden elastische Bänder in bestimmter Anordnung auf die Haut geklebt. Das Verfahren, das von japanischen und US-amerikanischen Chiropraktikern entwickelt wurde, kann die Muskulatur zur Entspannung anregen und das Lymphsystem stimulieren. Gerade in der Bekämpfung akuter Schmerzen hat das Verfahren auch in meiner Praxis immer wieder außergewöhnliche Erfolge gezeigt. So berichtet ein Patient sogar im Arthrose-Info, Heft 75.9 (2007), dass „heftige Muskelschmerzen“ in Folge einer Lendenwirbel-Arthrose seit dem Tapen „so gut wie weg“ seien.

 

Hinweise (FAQ):

  • Ja, es ist tatsächlich so: Die Kinesiotape Bänder können tatsächlich bis zu zwei Wochen auf der Haut kleben bleiben und man kann damit auch normal duschen.
  • Nein, es stimmt nicht, dass die angewandte Kinesiologie zwingend etwas mit Kinesiotape Bändern und dem Tapen zu tun hat.
  • Ja, es stimmt, dass viele Leistungssportler sich präventiv tapen oder tapen lassen, um ihren Muskelapparat vor dem Wettkampf zu entspannen, obwohl mehrere Studien „kaum messbare“ Effekte bescheinigen.
  • Ja, es stimmt, dass auch in diesem Zusammenhang die Zweiklassenmedizin in Deutschland erkennbar ist, denn viele privaten Krankenversicherungen bezahlen diese Verfahren, die gesetzlichen Krankenkassen jedoch nicht.

 

 
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